Aktuelles
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Neue Führungsformate und Veranstaltungen
Erstelldatum04.03.2026
Kurz & Knapp. Kurzführungen
Die Reihe „Kurz & Knapp“ lädt Interessierte an ausgewählten Terminen – ohne Anmeldung – zu einem Zwischenstopp im Hölderlinhaus ein: In nur 20 Minuten gibt eine Kurzführung einen Einblick in die Besonderheiten der preisgekrönten Ausstellung „Möchtʼ ich ein Komet sein? – Hölderlins Bildungswege und Nürtingen“. Die Ausstellung bietet auf unterschiedlichen Ebenen einen spannenden Zugang zu Hölderlins Biografie und literarischem Kosmos. Selbständig vertiefen lässt sich der kompakte Überblick direkt im Anschluss oder bei einem späteren Besuch.
Ohne Anmeldung, ohne Gebühr
Hölderlinausstellung
Termine:
Do., 16.04.2026, 18:00-18:20 Uhr
Do., 21.05.2026, 10:00-10:20 Uhr
Do., 18.06.2026, 18:00-18:20 Uhr
Architektur, Bewohner, Geschichte. Rundgang durch das Hölderlinhaus
Bei einem Rundgang durch das Hölderlinhaus, das mit zwei namhaften Preisen ausgezeichnet wurde, stellt Kulturamtsleiterin Susanne Ackermann die spannende Geschichte des Hauses vor, die bis in die Zeit des Nürtinger Schlosses zurückreicht, sowie wichtige Abschnitte des jüngsten Sanierungs- und Umbauprojekts. Eine Rolle spielt beim Rundgang auch der berühmteste Bewohner des Hauses – Friedrich Hölderlin – und seine Familie. Ein Blick in die Ausstellung „Möchtʼ ich ein Komet sein?“ und in den ältesten Teil des Hauses, den Gok’schen Keller, dürfen natürlich nicht fehlen.
Mit Anmeldung, Gebühr 5 €
Gok'scher Keller
Termine:
Mi., 22.04.2026, 14:00-15:00 Uhr
Fr., 03.07.2026, 13:00-14:00 Uhr
„Möcht‘ ich ein Komet sein?“Rundgang durch die Hölderlinausstellung
Mehr als jeder andere Lebensort war Nürtingen Friedrich Hölderlins „Heimat“: In der Neckarsteige verbrachte er seine Kindheit, im Garten am Neckar spielte er mit seinem Bruder und in der Lateinschule startete er seinen Bildungsweg. Von hier aus brach Hölderlin mehrfach auf, um zu studieren oder als Hauslehrer zu unterrichten. Und immer wieder kehrte er in sein „liebes Nürtingen“ zurück, um sich „nach manchen Erschütterungen und Rührungen der Seele … festzusetzen auf einige Zeit“ – stets auch in der Hoffnung, irgendwann als freier Schriftsteller leben zu können. Die Führung erkundet das Nürtinger Leben des Dichters und folgt ihm bei Aufbruch und Heimkehr.
Mit Anmeldung, Gebühr 5 €
Hölderlinausstellung
So., 26.04.2026, 14:00-15:00 Uhr
So., 26.07.2026, 14:00-15:00 Uhr
Vortrag: Wir & Hölderlin? Was der größte Dichter der Deutschen uns auch heute noch zu sagen hat
Wenn von den großen Dichtern der Vergangenheit gegenwärtig noch einer etwas zu sagen hat, dann ist es sicherlich Friedrich Hölderlin. Denn bereits zu seiner Zeit hat er Themen aufgegriffen, die auch uns heute noch beschäftigen und die nicht selten drängender sind, als sie es zu seiner Zeit waren. Ja, möglicherweise hat Hölderlin gerade an uns gedacht, als er schrieb: „Ich liebe das Geschlecht der kommenden Jahrhunderte. Es ist das Ziel meiner Wünsche, daß ich in unserem Zeitalter die Keime wecke, die in einem künftigen reifen werden.“
Ob seine Zuversicht berechtigt war und was er uns im Einzelnen mitzuteilen hat – auch indem er uns widerspricht –, arbeitet Dr. Kurt Oesterle in seinem Buch „Hölderlin & Wir" und an diesem Abend heraus, um im besten Fall zu beweisen, dass dieser Dichter in zunehmend poesiefeindlicheren und sprachärmeren Zeiten durchaus noch eine weitere Zukunft verdient, zu unser aller Gewinn!
Kurt Oesterle, Jahrgang 1955, ist vor allem durch seinen Roman „Der Fernsehgast“ (2002) und durch Reportage „Stammheim. Der Vollzugsbeamte Horst Bubeck und die RAF-Häftlinge“ (2003) bekannt geworden. Er wurde ausgezeichnet mit dem Theodor-Wolff-Preis, dem Berthold-Auerbach-Preis sowie dem Ludwig-Uhland-Förderpreis.
Mit Anmeldung, Gebühr 10 €
Gok'scher Keller
Mi., 15.04.2026, 19:00 - 20:30 Uhr
Vortrag mit Weinbegleitung: Johann Christoph Gok und der Wein Vortrag mit Weinbegleitung
Friedrich Hölderlins Stiefvater handelte neben seiner Tätigkeit als Bürgermeister mit Wein, den er im hauseigenen Gewölbekeller lagerte. Der Vortrag von Melina Wießler, Leiterin des Stadtmuseums Nürtingen, und dem Stadtarchivar Reinhard Tietzen gibt eine Vorstellung davon, wie sich der Weinhandel zu Hölderlins Zeiten gestaltete. Wie erfolgreich war Gok darin und welche Bedeutung hatte Wein für Hölderlin selbst? Um das Treiben des Weinhändlers im Gewölbe des Gok’schen Kellers noch erfahrbarer zu machen, präsentiert Weinreferent Hannes Rehm an diesem Abend drei aktuelle Weine aus Anbaugebieten, die im Gokʼschen Keller hätten vertreten sein können. Lassen Sie sich überraschen!
In Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Nürtingen
Mit Anmeldung, Gebühr 12 € (inkl. 3 Weine zum Probieren)
Gok'scher Keller
